Flora im Golf-Club Main-Taunus

Eine grün bunte Einladung an unsere Gäste Grün soweit das Auge reicht. Zunächst fallen unseren Gästen natürlich die schlanken, hohen Bäume an der Spielbahn 1 auf. Die sogenannten Pyramiden Pappeln, auch italienische Pappeln genannt, sind schnellwüchsig und wurden daher vor 40 Jahren gern gesetzt.

Pyramidenpappel Foto: Gerd Hardt

Inzwischen haben aber auch die anderen Laub- und Nadelhölzer stattliche Größe erreicht und geben damit unserer Anlage einen parkähnlichen Charakter. Neben Stielund Traubeneiche als „klassische deutsche Bäume“ wachsen hier auch Berg- und Spitzahorn, Linden, Weißbirke, Rosskastanie, Robinie, Zitterpappel, Fichte, Schwarzkiefer, Zeder, Amerikanische Roteiche und Sumpfeiche. Rosskastanie Foto: Gerd Hardt

Und an den Ufern unserer Seen fühlen sich die Weiden und Erlen wohl. Aber auch nicht so häufig anzutreffende Arten wie Kupfer Birke, Esskastanie, Maulbeerbaum, Tulpenbaum und Judasbaum sind bei uns zuhause. Besonders der Judasbaum mit seiner lila Blütepracht fällt im Frühjahr gleich ins Auge, wenn man vom Parkplatz in Richtung Sekretariat geht. Judasbaum Foto: Gerd Hardt

Als eine Besonderheit in einer ehemaligen Kiesgrube darf unsere Streuobstwiese entlang der Spielbahn 14 gelten. Dort wachsen ökologisch wertvolle hochstämmige Obstbäume. Im Jahr 2018 haben wir dort zusätzlich eine weitere Streuobstwiese mit „alten Obstsorten“ angelegt. Eine ganze Reihe kleinerer Bäume und Büsche bilden sozusagen den Unterbau für die Großen und vervollständigen so das grüne Paradies inmitten der hektischen Rhein Main Metropolregion. Hierzu gehören: Amberbaum, Flieder, Weißdorn, Felsenbirne, Schneeball, Heckenkirsche, Späte Traubenkirsche, Kirschpflaume, Roter Hartriegel, Essigbaum, Weigelie, Hainbuche. Kirschpflaume und Blutpflaume Foto Gerd Hardt

Da unser Platz ca. 12 Meter unter dem Niveau der umgebenden Gemarkung liegt, wurden die Ränder mit den angeführten Sträuchern/Bäumchen bepflanzt und bilden heute einen natürlichen Wall nach außen, der für nahezu alle hier vorkommenden Tiere Rückzugsgebiet ist.

Efeu-Gundermann Foto: D. Mursch

Entlang der Spielbahnen 12 und 13 befindet sich das Naturschutzgebiet „Massenheimer Kiesgrube“. Die Grenze zum Golfclub besteht aus einer inzwischen mehrere Meter breiten, hohen Hecke, die man getrost als Vogelschutz Gehölz bezeichnen kann und die mit ihren Blüten Nahrung für vielerlei Insekten bietet. Sollten Sie mal etwas abseits von der Spielbahn sein, so achten Sie doch mal darauf was dort so alles ganz normal vor sich hin blüht: Efeu-Gundermann, Tausendschön, Veilchen, Kleine Braunelle, Löwenzahn, Wiesenschaumkraut, Wiesensalbei usw.

Eine große Pflanzenvielfalt bieten die Ufer unserer großen Teiche. Vom Weidenröschen über den Blutweiderich zu Igelkolben und Froschlöffel sowie Schwanenblume, Sumpfdotterblume, Seekanne, Seerosen und Schilfrohr und Rohrkolben ist alles vertreten, was das Auge erfreut. Diese Bereiche sind ökologisch sehr wertvoll und sensibel und sollten daher von Ihnen keinesfalls betreten werden! Schwanenblume Foto Gerd Hardt

Einen ganz besonderen Genuss fürs Auge sind unsere Wildblumenwiesen zwischen den Spielbahnen 12, 14 und 17, in deren Bereich sich auch die im Jahre 2018 aufgestellte Insektenwand befindet.

Insektenwand Foto: Gerd Hardt

Hinter dem Grün 17 liegt eine weitere Blumenwiese. Vom Abschlag dieses Par 3 aus gesehen -ein herrlicher Anblick.

Wildblumenwiese Foto Gerd Hardt

Sollte Ihr Ball dort im frontalen Wasserhindernis gelandet sein, so werden Sie beim herrlichen Anblick der dort blühenden Seerosen sicherlich etwas milder gestimmt sein.

Seerosen Foto: Gerd Hardt

Wir würden uns freuen, wenn Sie die Golfrunde auf unserer Terrasse ausklingen lassen würden. Unsere Gärtner haben dort ein Blumenmeer geschaffen, wo Taubenschwänzchen, Aurora Falter, Tagpfauenauge, Admiral sowie viele Wildbienen ganz normal sind. Sie werden sich wohl fühlen. Ihr Gerd Hardt

In Kooperation mit dem DGV e.V - Deutscher Golf Verband als Dachorganisation. In Zusammenarbeit mit Bundesamt für Naturschutz und Greenkeeper Verband Deutschland e.V. sowie der Deutschen Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen. (DQS) Wissenschaftliche- und qualitätssichernde Begleitung durch Dr. Gunther Hardt.

Original-Beitrag als PDF: Flora im Golf-Club Main-Taunus