Die große Wasserpest-Plage

Durch die warmen Sommer 2017 und 2018 kam es zu einem explosionsartigen Auftreten der Kanadischen Wasserpest (Elodea canadiensis) in unseren Teichen an den Bahnen 7, 8 und 13. Die Kanadische Wasserpest zählt zu den Neophyten und wurde durch die Seefahrt und durch Aussetzung von Aquarienhaltern nach Europa eingeschleppt. Da sie hier ähnliche klimatische Bedingungen vorfindet und keine natürlichen, bestandsregulierenden Feinde hat, breitet sie sich immer weiter aus. Durch diese explosionsartige Vermehrung war der Wuchs teilweise so dicht, dass größere Fische nicht mehr ungehindert schwimmen und die Wasservögel auf den Pflanzen stehen konnten. Um einer Eutrophierung unserer Teiche vorzubeugen, engagierten wir eine Spezialfirma, um sich dem Problem anzunehmen.

Mit einem speziellen Amphibienfahrzeug wurde die Wasserpest am Teichgrund abgemäht und aus dem Wasser befördert. Diese wurde zuerst am Teichufer zwischengelagert, um darin enthaltenen Tieren die Rückkehr insWasser zu ermöglichen.

Hierbei kamen Tonnen an Pflanzenmasse zusammen, die auf unserer Humushalde gelagert und damit später wieder verwertet werden konnten. Das Endergebnis – im Vorher-Nachher-Vergleich - konnte sich sehen lassen:

In Kooperation mit dem DGV e.V - Deutscher Golf Verband als Dachorganisation. In Zusammenarbeit mit Bundesamt für Naturschutz und Greenkeeper Verband Deutschland e.V. sowie der Deutschen Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen. (DQS) Wissenschaftliche- und qualitätssichernde Begleitung durch Dr. Gunther Hardt.

Original-Beitrag als PDF: Die große Wasserpest-Plage