Der Judasbaum (Cercis siliquastrum)

Standort An der Stirnwand des Clubsekretariats, dort wo sich der Behinderten Parkplatz und der Parkplatz der Gastronomie befindet. Aufgrund seiner Blüten, Blätter und Früchte unterscheidet er sich erkennbar von den anderen Gewächsen. Blüten Die Blüten erscheinen im Mai vor den Blättern und sind von intensiver rosa Färbung. Sie wachsen nicht an den Jungtrieben, sondern am Altholz und Stamm, was ungewöhnlich ist für einheimische europäische Gehölze und deutet auf seine ferne Heimat in Kleinasien hin. Bei den Blüten handelt sich um Schmetterlingsblüten wie bei Robinien, Klee, Bohnen, Erbsen, Lupinen, Ginster etc. Blätter Die Blätter sind rundlich bis nierenförmig und erinnern an ein Geldstück. Beim Austrieb ist die Farbe der Blätter noch bronzefarben, wechselt dann zu grün und zeigt im Herbst ein schönes gelb. Die Blätter sind deutlich geädert. Früchte Die Frucht des Judasbaums ist eine Hülse, die zunächst grün ist, sich dann rötlich verfärbt und schließlich braun wird. Die Hülsen bleiben über den Winter am Baum hängen und öffnen sich erst im Frühjahr. Name Besonders im Mittelmeerraum erzählt man die Geschichte von Judas Ischariot, der sich nach seinem Verrat an einem Baum erhängt habe, worauf der Baum vor Scham errötet sei (Blüten). Deshalb wird der Baum Judasbaum genannt. Die Form der Blätter soll die Silberstücke symbolisieren, die Judas für seinen Verrat erhalten hat. Gerd Hardt Golf & Natur Team des GCMT e. V. (Die Bilder stammen noch von einem früheren Standort)

Der Judasbaum (Cercis siliquastrum) (Golf-Club Main-Taunus)

In Kooperation mit dem DGV e.V - Deutscher Golf Verband als Dachorganisation. In Zusammenarbeit mit Bundesamt für Naturschutz und Greenkeeper Verband Deutschland e.V. sowie der Deutschen Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen. (DQS) Wissenschaftliche- und qualitätssichernde Begleitung durch Dr. Gunther Hardt.

Original-Beitrag als PDF: Der Judasbaum (Cercis siliquastrum)