Die Baldachinspinne (Linyphia triangularis)

Der Name dieser Art wird einem sofort einleuchten, wenn man sich die Netze dieser Gattung bewusst anschaut. Während die Kreuzspinne ein Radnetz baut, das senkrecht bis leicht schräg an Gebüschen platziert wird, bedecken die Baldachinspinnen Wiesen und Hecken zum Teil flächendeckend mit ihren waagerechten, leicht durchhängenden Netzen.

Netz der Baldachinspinne

Besonders schön ist der Eindruck, wenn der morgendliche Tau die feinen Kunstwerke deutlich sichtbar macht. Die Spinne sitzt kopfüber unterhalb des Netzes und wartet auf ihre Beute.

Baldachinspinne

Die Paarung dauert bei dieser Spinnenart mehrere Stunden. Wohl zur Belohnung wird das Männchen bei dieser Art nicht vom Weibchen gefressen. Eine Besonderheit dieser Spinnengattung ist die Fähigkeit, sich mittels eines Flugfadens durch die Lüfte tragen zu lassen. Die Spinne produziert diesen Faden mittels ihrer Drüse am Hinterleib. Sie wird vom Wind fortgetragen, wenn der Faden genügend lang ist und somit dem Wind die nötige Angriffsfläche bietet. Es ist belegt, dass Baldachinspinnen mittels dieser Methode Distanzen von einigen hundert Kilometern überwinden und dabei in Höhen von mehreren Kilometern reisen.

Für mehr Info füge ich den nachstehenden LINK bei https://wiki.arages.de/index.php?title=Hauptseite Gerd Hardt Golf & Natur Team Foto 1 Baldachinnetze als Herbstboten © Walter J. Arnold / Pixellio.de Foto 2 Baldachinspinne in Lauerstellung © Albrecht E. Arnold / Pixelio.de

In Kooperation mit dem DGV e.V - Deutscher Golf Verband als Dachorganisation. In Zusammenarbeit mit Bundesamt für Naturschutz und Greenkeeper Verband Deutschland e.V. sowie der Deutschen Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen. (DQS) Wissenschaftliche- und qualitätssichernde Begleitung durch Dr. Gunther Hardt.

Original-Beitrag als PDF: Die Baldachinspinne (Linyphia triangularis)